Ein junges Paar träumt von einer besseren Welt, wird aber mit der bitteren Realität konfrontiert, als einer von ihnen wegen seiner Ideale eingesperrt wird. Wenn sie ihren Geliebten wieder lebendig sehen will, muss sie einen Weg finden, ihn zu befreien…
In diesem Animationsfilm von Fidelio wird das Klischee der Schönen, die darauf wartet, von einem Prinz gerettet zu werden, gehörig entkräftet. Leonore selbst ist es, die tausend Gefahren trotzt, um ihren gefangenen Geliebten zu befreien.
Im Auftrag von OperaVision und dem belgischen Künstlerkollektiv WALPURGIS zur Feier des Beethoven-Jubiläums und des World Opera Day haben die Regisseurin Judith Vindevogel und der Animationskünstler Roman Khochkov Beethovens Meisterwerk für ein junges Publikum auf 15 Minuten kondensiert – eine „lebensrettende Oper“ über die Menschlichkeit und die Liebe.
BESETZUNG
Musik Ludwig van Beethoven
Konzept, Drehbuch & Regie Judith Vindevogel
Storyboard & Animation Roman Klochkov
in Zusammenarbeit mit Anna Heuninck
Musikalische Bearbeitung Jago Moons
Gesang
Kurt Gysen (Pizarro), Lisa Willems (Leonore), Stefaan Degand (Rocco)
MusikerInnen
Shirly Laub (Violine), Frédéric d’Ursel (Violine), Elisabeth Smalt (Viola), Amy Norrington (Violoncello), Koenraad Hofman (Kontrabass), Lieve Goossens (Flöte), Piet Van Bockstal (Oboe), Nathalie Lefèvre (Klarinette), Pieter Nuytten (Fagott)
Foley & sounddesign Elias Verecken
Chor Stemmer (het Brussels Stadskoor) unter der Leitung von Pieter Nevejans
Aufnahmeleitung & Schlussredaktion Benjamin Dieltjens
Tontechnik Yannick Willox & Marina Lerchs (foley)
Übersetzung & Untertitel Lorenzo Caròla (französisch & italienisch), Jonathan Reeder (englisch), Anne Habermann (deutsch)
ALLGEMEINE INFORMATIONEN
- Ausstrahlung vom 24.10.2020 bis 23.04.2021 auf OperaVision
- OperaVision bietet zwei Versionen dieses Films an: eine auf Französisch und eine auf Niederländisch.
- Mit deutschen, englischen, französischen, niederländischen und italienischen Untertiteln und zusätzlich automatische Übersetzungen in mehr als hundert andere Sprachen.
Foto: R. Klochkov